Schließanlagenplanung

Von der Planung bis zur Montage…. RÜTÜ… die bessere Lösung…

Unsere Serviceleistungen

  • Beratung vor Ort 
    • Kostenlose Beratung / Aufmaß vor Ort beim Kunden und Nutzer für alle Produktbereiche, z.B. Hausabsicherung, Schließanlage, Fluchtwegsicherung etc.
  • Projektierung / Baubegleitung / Koordinierung verschiedener Gewerke im Rahmen der Umsetzung einzelner Maßnahmen im Objekt
  • Angebotserstellung
  • Ausarbeitung von Ausschreibungen / LV-Texten
  • Erstellung von Schließplänen
  • Erstellung von Kabelplänen für die Bereiche Fluchtwegsicherung, Zutrittskontrolle
  • Kostenlose Deponierung von Sicherungskarten für Nachbestellungen etc.
  • Kundenschulungen zu den einzelnen Produktbereichen
    • In House RüTü
    • Extern beim Lieferanten
  • Externe Kundenveranstaltungen
    • Gast-Vorträge (z.B. Firma Brüning Bad + Sanitär)
    • Präsentationen (z.B. Hausmessen)
  • Wartung / Reparaturen aller Produktbereiche aus dem Bereich Sicherheitstechnik
    • Schließanagen (Mechanisch/Elektronisch)
    • Fluchtwegsicherungen
    • Elektromotorische Verriegelungen (Motorschlösser etc.)
  • Support von Schließanlagensoftware über “TeamViewer” online
  • Ausstellung -> abteilungsübergreifend

Was ist eine Schließanlage?

Eine Schließanlage ist die Kombination von Schließzylindern und zugehörigen Schlüsseln unterschiedlicher Schließungen, die miteinander in funktionellem Bezug stehen.
Die Schließung ist eine für einen bestimmten Zylinder festgelegte Anordnung von Schlüsselmerkmalen die zum Ausrichten der Zuhaltungen eines Schließzylinders dienen.
Innerhalb von Schließanlagen wird zwischen mechanischen und mechatronischen Schließzylindern unterschieden. Kombinationen von mechanischen und mechatronischen Schließzylindern in einer Schließanlage sind möglich.

Warum Planung?
Da eine mechanische Schließanlage immer einen Kompromiss zwischen technischen Möglichkeiten und Kundenwünschen darstellt, ist eine exakte und sorgfältige Planung erforderlich.

Was wird geplant?
Bei der Evaluierung einer Schließanlage wird der IST-Zustand eines Objektes abgebildet. Damit eine möglichst lange Nutzungsdauer gewährleistet ist, müssen bekannte und – zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme – auch unbekannte Erweiterungen und Änderungen berücksichtigt werden.
Eine personenbezogene Lösung – d.h. die Zutrittsgewohnheiten- und erfordernisse von Personen stehen dabei im Vordergrund – ist oft die komfortabelste, jedoch nicht immer die wirtschaftlichste Lösung.
Bei kleinen Schließanlagen oder bei Schließanlagen für Wohnhäuser sind die Funktionen klar organisiert und dem Schließkomfort kann uneingeschränkt Priorität gegeben werden.    

Grundtypen

Schließanlagen werden in folgende Grundtypen unterschieden:

Gleichschließende Anlagen

Gleichschließend oder gleichsperrend heißt, dass mehrere baugleiche Schlösser mit nur einem Schlüssel geschlossen werden können. So sind zum Beispiel bei den meisten Autos alle Schlösser gleichschließend. Das heißt, dass man mit nur einem einzigen Schlüssel alle Türen, das Zündschloss, den Tankdeckel und den Kofferraum auf- bzw. zuschließen kann. So können auch verschiedene Schlösser wie Vorhängeschlösser, Türschlösser und Schrankschlösser gleichschließend angefertigt sein. Im engeren Sinne zählt eine Gleichschließung nicht zu den Schließanlagen.

Zentralschlossanlagen

Zentralschlossanlagen (kurz Z-Anlagen) bestehen aus einem oder mehreren Zentralschlössern, die von allen Schlüsseln der Anlage geschlossen werden können. Neben den Zentralschließungen bestehen Einzelschließungen, die ihrerseits nur vom zugehörigen Schlüssel geschlossen werden können, und nicht von den anderen Schlüsseln der Anlage. Typische Zentralschließanlagen finden sich in Mietshäusern. Dort sind der Haupteingang und beispielsweise der Kellerzugang als Zentralzylinder ausgelegt. Alle Schlüssel der Anlage können diese Zylinder betätigen. Die Wohnungstüren sind Einzelschließungen.

Hauptschlüsselanlagen

Hauptschlüsselanlagen (kurz HS-Anlagen) sind hierarchisch aufgebaute Systeme. Es gibt einen oder mehrere übergeordnete Schlüssel, die Hauptschlüssel, die in allen Zylindern der Anlage schließen. Die Einzelschlüssel hingegen können nur diejenigen Schließzylinder schließen, für die sie angefertigt wurden. Hauptschlüsselanlagen werden beispielsweise in Schulen eingesetzt. Die Schlüssel der Klassenräume können hier beispielsweise nicht den Haupteingang schließen, während die übergeordneten Schlüssel jedoch bei allen Türen der Anlage passen.

Zentral-Hauptschlüsselanlagen

Zentral-Hauptschlüsselanlagen (kurz Z/HS-Anlagen), auch kombinierte Hauptschlüssel-Zentralschloßanlagen (KHZ), sind Schließanlagen, die die Eigenschaften von Zentralschlossanlagen und Hauptschlüsselanlagen vereinen. Alle Einzelschlüssel schließen ein Zentralschloss, es gibt aber auch einen Hauptschlüssel, der alle Schließzylinder schließt. Anwendungsbeispiel ist ein Hotel, in dem die Gästeschlüssel das jeweilige Zimmer und die Haustüre schließen, der Zimmerservice hat einen Hauptschlüssel, der alle Schließzylinder schließt.

General-Hauptschlüsselanlagen

General-Hauptschlüsselanlagen (kurz GHS-Anlagen) sind erweiterte Hauptschlüsselanlagen mit zusätzlichen Hierarchiestufen. Es gibt Einzelschließungen, die in Gruppen zusammengefasst werden. Diesen Gruppen werden Schlüssel zugewiesen. Ein Gruppenschlüssel schließt mehrere Einzelschließungen. Mehrere Gruppen werden in Hauptgruppen zusammengefasst. Hauptgruppenschlüssel schließen Einzelschließungen aus mehreren Gruppen. Der Generalhauptschlüssel, kurz oft Generalschlüssel, schließt alle Zylinder der Anlage. Wenn es sich um eine große Schließanlage mit sehr vielen Hierarchieebenen handelt werden gelegentlich die Schlüssel der 2. Hierarchieebene als Hauptschlüssel bezeichnet, ebenso verwendet man Obergruppenschlüssel und Untergruppenschlüssel für die Ebenen darunter. Mit absteigender Hierarchie steigt für gewöhnlich die Anzahl der verschiedenen Schlüssel. Generalhauptschlüsselanlagen werden in großen Bürogebäuden oder in Universitäten eingesetzt.

Kennzeichnung

Beispiel für eine GHS-Schließanlage:

Foto: Harushi Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de / Kurz

Für eine Schließanlage wird üblicherweise ein Schließplan erstellt, der die Zuordnung der Schlüssel zu den Schlössern und die Bauform der Schlösser festlegt. Jede Schließanlage hat eine eindeutige, registrierte Nummer, was im Brandfall oft für die Feuerwehr wichtig ist. Die Nummer wird in den Griff (Reide) der Schlüssel eingeprägt und auch auf den Zylindern der Anlage angebracht. Die Kennzeichnung kann aus Buchstaben, Ziffern oder Kombinationen von beidem bestehen. Es können Wohnungsnummer, Türnummern o. ä. integriert werden. Aus dem Schließplan wird mit der Nummerierung die genaue Funktion des Schlüssels ersichtlich, d. h. welche Türen damit gesperrt werden können. Wenn die Nummer stirnseitig auf dem Schlüssel angebracht ist, kann sie sogar im eingeführten Zustand abgelesen werden, was oft in größeren Objekten (Flughäfen, Krankenhäusern u. ä.) der Fall ist.

In der Regel wird zu jeder Schließanlage eine Sicherungskarte als Eigentumsnachweis ausgestellt. Ohne diese Sicherungskarte lassen sich keine Nachschlüssel beschaffen.

 

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